Schulentwicklungsplanung – eine Aufgabe, die sich zwischen dem Auswerten von Statistiken, der Kommunikation zahlreicher Akteure, dem achtsamen Umgang mit dem Elternwillen und den finanziellen Ressourcen eines Schulträgers bewegt. Eine komplexe Aufgabe, die am besten in einem interdisziplinären Team bewältigt werden kann.


Für uns ist das Team nicht allein das Gutachter-Büro, das eine zeitlang vor Ort ist, und dann den Schulträger den weiteren Diskussionen überlässt. Für uns ist das Team die Gesamtheit der am Prozess beteiligten Akteure. Wir als Gutachter tragen wesentlich zum Gelingen dieses Prozesses bei: wir liefern Ihnen die erforderliche wissenschaftlich fundiert aufbereitete Datenbasis zu Ihrer Schullandschaft. Wir moderieren und stellen den Ausgleich her zwischen verschiedenen Interessen. Wir unterstützen Sie durch unseren objektiven externen Fachblick.


Die Schulentwicklungsplanung hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Deutschland ist ein in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung sehr heterogenes Land. Es gibt kein Wachstum oder Schrumpfen, das per Gießkanne auf das Land oder seine Regionen verteilt ist. Entwicklungen finden oft sehr kleinräumig statt. Zudem hat jedes Bundesland seine eigenen Schulformen. Der Elternwille findet zunehmend Berücksichtigung im schulischen Leben, insbesondere bei der Wahl des Schulstandorts und der Schulart. All dies führt dazu, dass Prognosen nicht mehr vom Schreibtisch aus zu erledigen sind – zumindest nicht, wenn sie auf die Spezifika vor Ort eingehen sollen. Vielmehr ist eine intensive Abstimmung mit den Kommunen vor Ort erforderlich, um die Besonderheiten – sei es in Bezug auf Zuzugsannahmen, oder im Hinblick auf den Umgang mit den Themen Ganztag und Inklusion – möglichst umfänglich erfassen und bewerten zu können.


Schulentwicklungsplanung nutzt Statistiken als Ausgangspunkt. Aber sie ist viel mehr als nur eine Verkettung von Zahlen: ein Blick in die Zukunft, Konzeptentwicklung für die Schullandschaft vor Ort.