Es ist Bewegung in der Schullandschaft - wir unterstützen Sie bei den anstehenden Veränderungen:


G9 in NRW und Schleswig-Holstein


Die Umstellung von G8 auf G9, die in NRW und Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren vollzogen wird bzw. werden muss, und in Niedersachsen bereits vollzogen ist, stellt eine Herausforderung für die Schulträger dar. Bei der Umstellung von G9 auf G8 wurden Räumlichkeiten z.B. als Mensa umgenutzt, die ehemals für den Unterricht verfügbar waren. Bei der "Rück-Umstellung" stehen diese Räume daher nicht mehr zur Verfügung. Aufgrund der hohen Übergangsquoten zu den Gymnasien halten jedoch viele Standorte, selbst bei insgesamt rückläufigen Kinderzahlen vor Ort, ihre Zügigkeit. Wir unterstützen Sie bei der Umstellung: Wir aktualisieren Ihre Schulentwicklungsplanung und entwickeln räumliche Konzepte für die Umstellung auf G9. Unser Spezifikum ist dabei die Erarbeitung eines passgenauen Raumkonzepts gemeinsam mit den betroffenen Schulen. Unsere Erfahrung zeigt: davon profitieren sowohl die Schulen als auch die Schulträger, da ein räumlicher Kompromiss gefunden wird, der die Pädagogik bestmöglichst berücksichtigt, ohne Kosten für suboptimal nutzbare Räume zu erzeugen.

 

Inklusion in NRW


Die zuletzt gewählte NRW-Landesregierung möchte die Inklusion in NRW verändern. Vom bislang nach außen kommunizierten Grundkonzept lässt sich ein System von Schwerpunktschulen ablesen; ähnlich wird dies auch in Rheinland-Pfalz (dort "Schwerpunktschulen") und in Baden-Württemberg praktiziert. Förderschulen, die aufgrund des Unterschreitens der Mindestgrößenverordnung in den Vorjahren hätten geschlossen werden müssen, können nun doch weiter bestehen. Viele Schulträger haben sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Inklusion beschäftigt. Nun gilt es, im Rahmen der neuen Verordnungen die Erfolge der Vorjahre zu halten und für den Schulträger ein passgenaues Konzept zur Fortsetzung der schulischen Inklusion zu entwickeln.

 

Die GroKo und der Ganztag


Die Äußerungen der aktuellen Bundesregierung haben erhebliche Auswirkungen auf die Schullandschaft im Ganztagsbereich. Fällt in Rheinland-Pfalz in wenigen Jahren die betreuende Grundschule fort und wird stattdessen durch Hort-Angebote ersetzt? Wie kann der Bildungsbereich dennoch vor Ort als Einheit betrachtet werden, eine Abkopplung der Betreuung vom schulischen Kontext verhindert werden? Wir unterstützen Sie, mit unseren Kooperationspartnern, bei der Entwicklung von Ganztagskonzepten für Ihre Kommune, vor dem Hintergrund der neuen Entwicklungen. Dies betrifft sowohl die inhaltliche Ausarbeitung als auch die räumliche Umsetzung von schulischen Ganztagskonzepten.